Rezension zu „Sturm über New Orleans“ von J. L. Burke

Written By: Redaktion - Nov• 20•15

sturm-199x300Ein Krimi, der in dem gerade zerstörten New Orleans spielt. „Wir alle erinnern uns an den Hurrikan Katrina, der vor zehn Jahren New Orleans dem Erdboden gleichmachte. Bilder von zerstörten Holzhäusern, Hochwasser, das volle Programm. Muss schlimm gewesen sein”, beginnt Gesa Füßle ihre Rezension und lässt uns damit sofort wieder die Berichte und Fotos vor Augen haben. Lesen Sie, was sie über das Buch berichtet und ihre Bewertung auf Seite 45 der November-Ausgabe.

Und darum geht’s im Buch:
Hurrikan Katrina trifft New Orleans mit voller Wucht. In der überfluteten Stadt treiben Leichen umher, und die Menschen versuchen panisch, ihr Hab und Gut zu retten. Die Häuser sind verlassen, der Strom ist weg und keine Spur mehr von Recht und Ordnung. Ein tiefer Graben des Misstrauens trennt die weiße und die schwarze Bevölkerung, während Hilfe der Behörden auf sich warten lässt.

Inmitten dieses Szenarios soll Dave Robicheaux die Vergewaltigung an einem jungen Mädchen aufklären und einen verschwundenen Priester finden. Dabei müsste er sich viel dringender um den Gründer einer Bürgerwehr kümmern, der wesentlich gefährlicher ist als die vielen Verbrecher, die damit beschäftigt sind, die Stadt zu plündern.

James Lee Burke besticht durch seine elegante und sehr genaue Sprache. Burke öffnet eine Tür – und ob der Leser will oder nicht, er wird Teil der Handlung, bis zum letzten Satz.

Autor
James Lee Burke, 1936 in Louisiana geboren, wurde bereits Ende der 1960er-Jahre als neue Stimme aus den Südstaaten gefeiert. Mitte der 1980er-Jahre begann er Kriminalromane zu schreiben, in denen er die unvergleichliche Atmosphäre von New Orleans mit starken Geschichten verbindet.

Sturm über New Orleans
Autor: James Lee Burke
576 Seiten,Broschur
Pendragon
Euro 17,99 (D)
ISBN 978-3-86532-450-4

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