Interview mit Stephan Valentin zu “Ichlinge”

Written By: Redaktion - Feb• 22•13

ichlingeStephan Valentin weist in seinem Buch „Ichlinge“ darauf hin, dass immer weniger Kinder Teamplayer sind und sprach im Interview darüber, welche Auswirkungen das haben kann. Lesen Sie das komplette Interview ab Seite 47 der aktuellen Ausgabe.

Von der unersetzlichen Bedeutung des Spielens für das spätere Leben.
Kinder sind heute oft für sich, man sieht sie eher über ihren Gameboy gebeugt oder im Frühförder-Englischkurs als im ausgelassenen Spiel mit Freunden. Stephan Valentin zeigt auf, dass ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl bei Kindern für das spätere Leben entscheidend ist. Denn nur in der Gemeinschaft mit anderen Kindern werden sie zu Teamplayern und später zu erfolgreichen und glücklichen Erwachsenen.
Dem modernen Kind liegt der Begriff des Teamplayers oft fern – das liegt nicht zuletzt an den Werten, die unsere westliche Gesellschaft vermittelt. Heute ist kein Alter zu früh für den Fremdsprachen- und Musikunterricht. Wird keine Sonderbegabung festgestellt, wird so manches Elternpaar nervös.
Der Konkurrenz- und Leistungsdruck überträgt sich auf die Kinder, und das Spielen, das zur Prägung des Gemeinschaftsgefühls so wichtig ist, tritt in den Hintergrund. Wie Rücksichtnahme, Toleranz und soziale Fähigkeiten sich bei Kindern richtig entwickeln und wie das optimale Miteinander entsteht, zeigt der erfahrene Kinderpsychologe Stephan Valentin.
Das erste Team im Leben eines Kindes und damit die richtigen Vorbilder sollten die eigenen Eltern sein. In Kindergarten, Schule und Vereinen wird das Gemeinschaftsempfinden fortgesetzt und das Kind so auf ein erfolgreiches und glückliches Leben vorbereitet.

Ichlinge – warum unsere Kinder keine Teamplayer sind
Autor: Stephan Valentin
336 Seiten, TB.
Goldmann
Euro 8,99 (D)
Euro 9,30 (A)
sFr 13,50 (UVP)

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