Interview mit Stefan Schwarz zu “Die Großrussin”

Written By: Redaktion - Mai• 07•14

Grossrussin„Ich bin ein fanatischer Löscher!“ Im Gespräch mit dem Autor Stefan Schwarz sprachen wir über Bleistifte der Härte HB, Scheinehen und darüber, wann er lacht. Außerdem erzählt er uns, wie wichtig ihm die Löschtaste ist. Lesen Sie das ganze Interview in der Mai-Ausgabe auf Seite 6. Außerdem gibt es eine Verlosung!

Und darum geht’s im Roman:
Ausgerechnet an seinem Geburtstag bekommt Dr. Ullrich Hasselmann Post vom Jugendamt. Das Wohl seines Kindes sei gefährdet! Seltsam: Seine beiden Töchter, allerliebste Zwillinge, sitzen gesund und munter vor ihm. Auch seine Frau Maike, eine züchtige Bibliothekarin, macht ihm nicht den Eindruck, als ob sie ihre Kinder vernachlässigen würde.
Nur sehr langsam dämmert dem braven Uni-Dozenten, dass dieses Schreiben mit einer gewissen Jelena Jefimkina zu tun haben könnte, mit der er vor achtzehn Jahren gegen reichlich Geld eine Scheinehe einging. Auf der Suche nach seinem unbekannten Sohn arbeitet sich der hypochondrische Altphilologe in die Abgründe seiner völlig zu Recht verdrängten Vergangenheit vor, in der ein alkoholkranker Heiratsvermittler, eine zu allem entschlossene sibirische Volleyballerin und ein äußerst misstrauischer Ausländerbeamter eine Rolle spielen – sowie die Frage: “Kann es Liebe geben zwischen einem sehr kleinen Deutschen und einer sehr großen Russin?”
Durch sein etwas pedantisches Wesen bringt Dr. Hasselmann dabei innerhalb von wenigen Stunden zwei eigentlich rivalisierende osteuropäische Mafia-Banden komplett gegen sich auf.
Ja, es gibt auch Tote.
Und zwar Hallo.

Autor
Stefan Schwarz, Jahrgang 1965, ist mehrfach erprobter Ehemann, leidenschaftlicher Vater sowie Autor von Kolumnen für das Fernsehen und die Bühne. Seine Lesungen genießen Kultstatus. 2010 erschien “Hüftkreisen mit Nancy”, 2012 “Das wird ein bisschen wehtun”.

Die Großrussin
Autor: Stefan Schwarz
288 Seiten, Broschur
rowohlt Berlin
Euro 16,95 (D)
Euro 17,50 (A)
ISBN 978-3-871-34760-3

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